Einmal hautnah erleben, wo die Geschicke Bayerns gelenkt werden: Mitglieder des Alpenvereins Hersbruck sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Nürnberger Land folgten kürzlich der Einladung des CSU-Landtagsabgeordneten Norbert Dünkel zu einer seiner regelmäßigen Landtagsfahrten in die bayerische Landeshauptstadt München.
Nach der gemeinsamen Anreise blieb zunächst Zeit, das pulsierende Herz der bayerischen Metropole zu erkunden: Die Gäste hatten die Gelegenheit, die Münchner Innenstadt auf eigene Faust zu besichtigen und die Vielfalt der Stadt zu genießen. Anschließend lud Norbert Dünkel zum geselligen Beisammensein ins traditionsreiche Schneider Bräuhaus, wo bei einem klassischen Schweinebraten die Gemeinschaft gepflegt und angeregt geplaudert wurde.Bei herrlichem Wetter spazierte die Gruppe gemeinsam mit dem Abgeordneten zum Maximilianeum – dem imposanten Sitz des Bayerischen Landtags hoch über der Isar. Dort erwartete die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm: Eine ausführliche Führung durch die prachtvollen Räumlichkeiten des Gebäudes gewährte faszinierende Einblicke in Geschichte und Architektur des Parlaments. Ein informativer Film vermittelte Wissenswertes über die Arbeitsweise und die Aufgaben des Bayerischen Landtags.
Den krönenden Abschluss bildete ein besonderer Moment: Die Gäste nahmen auf den Plätzen der Abgeordneten im Plenarsaal Platz und diskutierten dort direkt mit Norbert Dünkel über aktuelle politische Themen – ein Erlebnis, das die Demokratie buchstäblich erlebbar machte.
Solider Haushalt, starke Kommunen
Dünkel informierte die Gäste über die politischen Schwerpunkte der laufenden Legislatur. Bayern halte konsequent an einem ausgeglichenen Haushalt ohne neue Schulden fest – bewusst im Gegensatz zum schuldenfinanzierten Sondervermögen des Bundes, um den Gestaltungsspielraum für künftige Generationen zu wahren. Dabei werde in den entscheidenden Bereichen nicht gespart: Innere Sicherheit, Bildung und Katastrophenschutz erfahren sogar einen Stellenzuwachs. Auch die Kommunen könnten sich auf verlässliche Unterstützung verlassen – die Fördergelder an die Städte und Gemeinden im Nürnberger Land würden auf hohem Niveau fortgeführt.
Franken-Sachsen-Magistrale: Sanierung auf Kurs – Elektrifizierung wartet auf Berlin
Besonders lebhaft diskutiert wurde die Bahnstrecke rechts der Pegnitz. Dünkel berichtete, dass die Sanierungsarbeiten an den Widerlagern der Bahnbrücken planmäßig verliefen: Der Abschnitt zwischen Pegnitz und Neuhaus sei bereits wieder befahrbar, die restliche Strecke bis Hersbruck solle im September folgen. Der anschließende Neubau der Brücken in den Jahren 2029 bis 2033 werde den Betrieb dauerhaft sichern und einer künftigen Elektrifizierung ausdrücklich nicht im Wege stehen.
Zur Elektrifizierung selbst erläuterte Dünkel: Die Vorplanungen der Bahn seien abgeschlossen – nun müsse der Bund im Rahmen der Haushaltsberatungen 2027 die Mittel für die Feinplanung bereitstellen. Die bayerischen Bundestagsabgeordneten und die Staatsregierung würden hier weiterhin konsequent Druck machen.
Gruppenbild auf der historischen Treppe des Maximilianeums. Foto: M. Keilholz
Schulen brauchen Unterstützung
Auch die Lage an den Schulen im Landkreis war Thema. Dünkel bestätigte, was viele Lehrkräfte täglich erleben: Die Zahl der Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten wachse – flächendeckend, an allen Schularten. Seit seinem Einzug in den Landtag vor 13 Jahren setzt er sich deshalb für den Ausbau Multiprofessioneller Teams ein, die Schulen flexibel unter anderem mit Sozialpädagogen und Schulpsychologen unterstützen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 1500 neue Stellen für Multiprofessionelle Teams wurden seitdem geschaffen, davon wiederum alleine 400 Stellen im Schuljahr 2026/27.
Norbert Dünkel zog abschließend ein rundum positives Fazit: „Solche Fahrten liegen mir sehr am Herzen, weil sie den Menschen zeigen, dass der Landtag kein abgehobenes Gebilde ist, sondern ein lebendiger Ort der Demokratie – für alle Bürgerinnen und Bürger. Der direkte Austausch auf den Abgeordnetenstühlen im Plenarsaal ist jedes Mal ein ganz besonderes Erlebnis – für die Gäste, aber auch für mich persönlich. Und die engagierten Fragen, die heute gestellt wurden, zeigen mir: Das Interesse an Politik und an der Zukunft unserer Region ist im Nürnberger Land lebendig wie eh und je."
Wer ebenfalls gerne einmal bei einer Landtagsfahrt nach München teilnehmen möchte, kann sich gerne an das Abgeordnetenbüro von Norbert Dünkel (09123 999 0050 / buergerbuero2@norbert-duenkel.de) wenden.
