CSU will Videoüberwachung und Polizeipräsenz bedarfsgerecht ausbauen
Schutz von Frauen im Fokus
München / Nürnberger Land , 18.10.2024, 13:45 Uhr
Die CSU-Landtagsfraktion hat eine Resolution zur Inneren Sicherheit verabschiedet. Landtagsabgeordneter Norbert Dünkel, Mitglied im Ausschuss für Innere Sicherheit, hat daran mitgearbeitet und begrüßt den Beschluss ausdrücklich. Aus seiner Sicht gehe es darum, das Sicherheitsgefühls im öffentlichen Raum zu verbessern.
Norbert Dünkel will das Bayern das sicherste Bundesland bleibt. Dafür müssen die Sicherheitskonzepte immer wieder angepasst werden, erklärt der Abgeordnete. Der Abgeordnete betont, dass man im Gegensatz zu politischen Mitbewerbern nicht die Augen vor existierenden Problemen verschließe und Grenzüberschreitungen, Machogehabe und sexualisierte Übergriffe auf Frauen nicht tolerieren werde. Die CSU möchte daher die Polizeipräsenz an öffentlichen Plätzen verstärken und die präventive Videoüberwachung in Kriminalitätsschwerpunkten ausbauen. Von der Bundespolitik fordert die CSU eine Verschärfung der Strafen bei Gruppenvergewaltigungen und Stalking. „Unser Grundsatz bleibt: Opferschutz vor Täterschutz.“, erklärt Norbert Dünkel.
Konsequente Asylpolitik: Straftäter müssen gehen
Dies müsse nun auch im Rahmen einer strengeren Asylpolitik umgesetzt werden. „Wer sich nicht an die Regeln hält und straffällig wird, hat in Bayern keinen Platz. Straftäter ohne deutschen Pass müssen abgeschoben werden“, so Dünkel entschlossen. Dies gelte auch für die Bekämpfung patriarchaler Strukturen, die insbesondere Frauenrechte untergraben: „Integration bedeutet auch, dass Zuwanderer unsere Werte und die Gleichstellung von Mann und Frau akzeptieren und respektieren.“